Das Digitalisierungs-/IT-Sicherheit-Paradox

Sind Sie nicht auch manchmal darüber verwundert, dass Menschen sich paradox verhalten. Bestes Beispiel dafür ist die Nutzung der beliebten Social Media-Kanäle. Denn auf der einen Seite wird von der breiten Masse eingefordert, dass der Datenschutz – vor allem von den öffentlichen Institutionen – ernst genommen und in ihrem Sinne umgesetzt werden sollte, aber die gleichen Menschen geben dann auf den allgemein bekannten Plattformen sehr viele und sehr persönliche Informationen preis. Was – nur mal so nebenbei bemerkt – gerade wieder von Cyber-Kriminellen extensiv für Smishing, also Phishing per SMS, ausgenutzt wird. Offenbar beschäftigen sich jedoch nur die wenigsten Nutzer in dem Zusammenhang mit profanen Dingen wie Datenschutz und Privatsphäre oder gar IT-Sicherheit.

Insgesamt scheinen wir uns auch mittlerweile daran gewöhnt zu haben, dass unser Verhalten im Rahmen der digitalen Transformation widersprüchlich geworden ist. Oder welche Erklärung könnte es sonst für das Digitalisierungs-/Sicherheits-Paradox geben? Denn im Prinzip müsste mit dem zunehmenden Grad an Digitalisierung eine kontinuierliche Steigerung des IT-Sicherheits-Niveaus einhergehen. Doch dies ist keineswegs der Fall – viele Unternehmen handeln hier nicht angemessen –, wie sich leicht anhand der zunehmenden Zahl an erfolgreichen Angriffen nachweisen lässt. Zum paradoxen Verhalten im Bereich Social Media gibt es bereits Studien und daraus resultierend einige Erklärungsansätze – zum Beispiel, dass der Einzelne den persönlichen Nutzen, den er aus Facebook, Instagram oder TikTok ziehen kann, höher gewichtet als die negativen Folgen, die daraus für ihn entstehen. Für den Bereich IT-/OT-Sicherheit ist dies jedoch wenig dienlich, denn wie sollte sich daraus eine analoge Erklärung ableiten lassen?

Obwohl es dringend angeraten wäre, denn das Gefährdungspotential, das heute bereits evident ist, und auch jenes, was zukünftig auf die Unternehmen zukommt, sollte keinesfalls unterschätzt werden. Nähere Hintergründe dazu und warum es relevant ist, Wege zu finden, um mit der Sicherheitslage adäquat umzugehen, erläutert Siegfried Müller, VP Advanced Technology in seiner aktuellen Kolumne.

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