Die Anlagenwelt ist Remote!

Kiefel vertraut bei der sicheren Fernwartung auf Lösungen von MB connect line.

Seit über 60 Jahren zählt die KIEFEL GmbH als Anbieter von Maschinen und Anlagen für die Kunststoffverarbeitung zu den Weltmarktführern in den Technologien Thermoforming und Fügetechniken. Einsatzgebiete sind vorwiegend die Bereiche Verpackung, Medizintechnik sowie die Kühlschrankindustrie. Weltweit sind tausende Maschinen von Kiefel bei Kunden in den Regionen EMEA, NAFA und Asien in Betrieb – und seit vielen Jahren größtenteils auch mit der sicheren Fernwartung von MB connect line ausgestattet.

Diese Tatsache hat Kiefel insbesondere während der Pandemie maßgeblich bei der Installation von Neuanlagen geholfen, da Servicetechniker aufgrund der Beschränkungen in den Ländern oder Firmen nicht anreisen durften. Gestützt durch Kameras, Mixed-Reality-Brillen und Videokonferenztools konnten die Maschinen in Zusammenarbeit mit dem Personal des Anlagenbetreibers erfolgreich aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Nach der Inbetriebnahme konnte der weitere Betrieb der Anlage durch die MB connect line Fernwartungslösung sichergestellt werden. Durch diese Serviceeinsätze per Remote konnte die Maschinenverfügbarkeit und damit die Produktion bei den Kunden in den vergangenen Monaten gewährleistet werden.

Remote Support als Standard

Seit über 20 Jahren setzt Kiefel bereits auf die Themen Digitalisierung und damit verbunden auf Remote und Fernwartung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Servicetechniker können sich unmittelbar auf die Anlage aufschalten und auf die entsprechenden Daten zugreifen. Mögliche Fehler können dadurch im ersten Schritt erkannt und idealerweise direkt behoben werden.  Das spart nicht nur eine Menge Reisezeit und Personalkosten für den Einsatz des Servicetechnikers, sondern vor allem Stillstandzeiten und erhöht so die Gesamtanlageneffektivität (OEE). Kann der Techniker den Fehler sofort online beheben, produziert die Maschine anschließend sofort weiter. Reicht der Remoteeinsatz nicht aus, hilft Kiefel den Kunden zeitnah durch das große globale Servicenetzwerk weiter. Durch die Pandemie und die damit verbundenen Reisebeschränkungen ist die Bedeutung der Fernwartung nochmals deutlich gestiegen – mit langfristigen Folgen: „Covid-19 hat der Digitalisierung vieler Prozesse einen gewaltigen Schub verliehen und dies wird in Zukunft so beibehalten werden“, betont Markus Penninger, Global Director After Sales Service Division bei der KIEFEL GmbH.

Remoteeinsätze seien mittlerweile eine so große Selbstverständlichkeit für die Kunden geworden, dass viele Serviceeinsätze auch nach Ende der Pandemie viel häufiger remote stattfinden werden.

 

Markus Penninger, Global Director After Sales Service Division bei der KIEFEL GmbH. ©KIEFEL GmbH

Höchste IT-Sicherheit durch cloudbasierten Benutzerzugang

Gängig für den Fernzugriff ist der cloudbasierte Benutzerzugang: Eine Rechnerarchitektur, die Cloud, stellt eine sichere VPN-Verbindung zwischen Benutzer und Cloud sowie zwischen Cloud und Router her. Diese beiden VPN-Tunnel werden über die Cloud miteinander verbunden. Durch Software-Zertifikate, autorisierte Legitimationen der Benutzer sowie streng geregelte Rechtevergaben der Router in den Anlagen kann ein unbefugter Zugriff Dritter auf die Anlagen und damit auf das Netzwerk des Unternehmens ausgeschlossen werden – das bestätigt auch Markus Penninger: „Die cloudbasierte Lösung hat sich in Punkto Sicherheit seit vielen Jahren äußerst bewährt.“

„Die cloudbasierte Lösung hat sich in Punkto Sicherheit seit vielen Jahren äußerst bewährt.“

Markus Penninger, Global Director After Sales Service Division

Viele Maschinen von Kiefel sind über MB connect line für die Fernwartung ausgerüstet.  ©KIEFEL GmbH

Eigenes Hosting sorgt für Vertrauen

Beim Thema IT-Sicherheit vertraut Kiefel von Beginn an den Produkten von MB connect line. Der Experte für sichere Fernwartung, Industrial IoT sowie Industrial Security bietet mit mymbCONNECT24.virtual ein persönliches Remote Service Portal. Diese Lösung hat Kiefel bei sich im Unternehmen integriert. Somit erfolgt das gesamte Hosting der Remote Service Plattform ebenfalls vom Hause Kiefel aus und wird auch von dort betrieben. Für den Anlagenkunden ist und bleibt damit Kiefel alleiniger Ansprechpartner, wenn es um diese Anlage geht. „Dass wir das Hosting selbst betreiben, erhöht die Akzeptanz des Fernwartungssystems bei unseren Kunden definitiv“, stellt Markus Penninger überzeugt fest. Das eigene Hosting wird auch häufig als schlagendes Argument in der Kommunikation eingesetzt. So gibt es keine weitere Schnittstelle zwischen dem Anlagenbauer und dem Anlagenbetreiber. Und das Vertrauen zwischen diesen Parteien ist definitiv gegeben.

Schaltbarer Zugriff bei Fernwartung

Zwischen der Anlage und dem Internetzugang befindet sich auf Maschinenseite der Router mbNET, der zwei Aufgaben vereint. Auf der einen Seite fungiert er als Firewall zwischen dem OT- und dem IT-Netzwerk in dem Unternehmen. Gleichzeitig werden über den Router auch die Zugriffe auf die verschiedenen Komponenten innerhalb der Anlage gesteuert. In der Cloud sind die einzelnen Benutzerrechte hinterlegt. Der Router sorgt für die richtige Zuordnung zwischen der jeweiligen Berechtigung und dem entsprechenden VPN-Endpunkt in der Anlage.

Ein immer wieder geäußerter Wunsch der Anlagenbetreiber ist es, die Anlage vom Internet zu trennen, wenn die Verbindung nicht erforderlich ist – obwohl die Zugangsrechte streng geregelt sind und ein nichtautorisierter Zugang durch Dritte ist ausgeschlossen ist. Eine schnelle, aber absolut nicht zu empfehlende Möglichkeit ist das Ziehen des Netzwerk- oder Stromkabels. Diese Variante birgt auch die Gefahr, dass die Konnektivität im Bedarfsfall nicht sofort verfügbar ist.

Eine bessere Variante ist der Router mbNET.rokey, der mit einem integrierten Schlüsselschalter ausgerüstet ist. Damit kann die Konnektivität mit einem einzigen Dreh des Schlüssels sicher unterbrochen werden. Ist ein Fernzugriff geplant und erwünscht, wird vor Ort der Schlüsselschalter auf die entsprechende Schalterstellung gedreht und der Zugriff von außen kann erfolgen.

 

©KIEFEL GmbH

Konnektivität in unterschiedlichsten Bereichen

Natürlich besteht die Hauptaufgabe eines Fernwartungssystems darin, die Konnektivität zu den einzelnen Anlagenkomponenten herzustellen. Doch das ist noch lange nicht alles – vielmehr ist das erst der Anfang! Kiefel setzt diese Zugriffsmöglichkeiten auch noch in weiteren Bereichen ein und baut sie ständig aus. So gehört beispielsweise eine AR-Brille schon bald in die Standardausrüstung der Servicetechniker (Inbetriebnehmer), um Kunden noch besser remote unterstützen zu können. Darüber hinaus können sie und auch die Kunden von Kiefel über das online Kiefel Portal auf viele weiterreichende Informationen zur Maschine, auf die aktuellsten Dokumentationen oder Trainings zugreifen sowie Ersatzteilbestellungen vornehmen. Dies ist rund um die Uhr möglich.  Diese Leistungen werden parallel stetig weiterentwickelt. „Remoteeinsätze und die digitalen Vorkehrungen dafür sichern uns jetzt und in Zukunft unsere volle Handlungsfähigkeit, unabhängig vom Ort – z.B. in Zeiten einer globalen Pandemie“, schließt Penninger. „Trotz aller Möglichkeiten können Remoteeinsätze zwar nicht in jedem Fall den realen Einsatz unserer ausgebildeten Servicetechniker ersetzen.  Wir werden aber natürlich auch in Zukunft weiterhin mit Remote-Tools arbeiten und die Möglichkeiten ausbauen. Dies bringt sowohl für den Kunden als auch uns Vorteile, z.B. in Bezug auf Kostenersparnis und Geschwindigkeit.“.

Je mehr Vertrauen in die Fernwartungssysteme einfließt und je normaler deren Einsatz wird, desto größer werden auch der Umfang und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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