Retrofit – Sicher zukunftsfähig werden

Denken Sie auch manchmal, dass früher alles besser war? Dieser Gedanke wäre eine Erklärung dafür, dass Retro als kulturelle Strömung gerade so in Mode ist und unter anderem Legosteine oder Fischer Technik-Baukästen wieder sehr gefragt sind. Aber auch bei Möbeln setzt sich dieser Trend weiter fort – hier werden Form- und Farbgebung alter Design-Klassiker aufgegriffen, etwa die organische Ausprägung, die einen Nierentisch ausmacht. Aber interessant, die Retro-Möbelstücke sind nicht wirklich alt – sondern tatsächlich neu produziert. Obwohl dieser Fakt im Sinne der Emotionalität wahrscheinlich eher unerheblich ist. Aber selbst wenn Sie diesen Trend nicht unbedingt gut finden, eines – das muss sich aller Voraussicht nach fast jeder eingestehen – war früher definitiv besser: die Fitness, wenigstens bezogen auf Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Oder etwa nicht?

Doch Retro ist nicht nur in nahezu allen Bereichen kultureller Produktion anzutreffen, sondern auch im Maschinenbau. Seit mindestens zwei bis drei Jahren taucht dieser Begriff immer häufiger auf – allerdings mit einem Zusatz, nämlich als Retrofit. In Bezug auf die eingangs gemachten Erörterungen ließe sich der Begriff hinterfragen, denn schließlich wird hierdurch der Vorgang bezeichnet, dass alte Maschinen beziehungsweise Bestandsanlagen mit Hilfe von Sensoren und geeigneter Kommunikationstechnologie (digital) so aufgerüstet werden, damit sie sich in vernetzte Produktionsstraßen integrieren lassen. Andererseits bezüglich der Definition von Fitness passt er schon eher – denn sich fit halten führt dazu, im Alltag leistungsfähig zu sein und Belastungen eher standhalten zu können.

Aber nicht nur die so ermöglichte Integration ist von hoher Bedeutung, sondern ebenso die daraus resultierende Möglichkeit verwendbare Maschinendaten, die für Analysezwecke erforderlich sind, zu erheben. Denn daraus lassen sich im Weiteren Prognosen erstellen – etwa bezüglich Verschleißdaten oder Maßnahmen, um Prozesse zu optimieren.

Doch das Potential lässt sich tatsächlich nur dann vollumfänglich realisieren, wenn ein wichtiger Aspekt dabei berücksichtigt wird: die Cybersicherheit. Allein aufgrund der Tatsache, dass mit dem zunehmenden Digitalisierungs- und Vernetzungsgrad das Risiko steigt Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Dessen müssen Unternehmen sich bewusst sein und entsprechende Vorbereitungen treffen, unter anderem indem sie sowohl ihr individuelles Gefährdungspotential analysieren als auch die Wirksamkeit ihrer getroffenen IT-Schutzmaßnahmen daraufhin überprüfen.

Dies fängt bei dem (richtigen) Umgang mit den Daten an. Zu deren Absicherung gibt es konkret eine Fülle von IT-Sicherheitsmaßnahmen, die empfehlenswert sind. Doch vor Erstellung und Umsetzung eines entsprechenden IT-Schutzkonzepts müssen Unternehmen nicht nur erkennen, dass sie über ausgesprochen sensible und wertvolle Daten verfügen, sondern auch genau wissen, wo diese generiert werden. Denn nur auf Basis der daraus resultierenden Erkenntnisse lassen dann die angemessenen Entscheidungen treffen.

Weitere Anregungen bezüglich Maßnahmen, die in diesem Kontext an vorderster Stelle stehen sollten, aber auch bezüglich der Frage, ob in Bezug auf die Cyber-Sicherheit tatsächlich früher alles besser war, finden Sie in der aktuellen Kolumne von Siegfried Müller.

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